Meisterhafte Momente: Österreichische Aquarellschätze des 19. Jahrhunderts aus dem Salzkammergut
Transparente Leichtigkeit, strahlende Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. artinwords.de

Aquarelle des 19. und 20. Jahrhundert
Thomas Ender (1793–1875) war ein bedeutender österreichischer Landschaftsmaler und Aquarellist der Biedermeierzeit. Geboren in Wien als Zwillingsbruder von Johann Nepomuk Ender, studierte er ab 1806 an der Wiener Akademie bei Joseph Mössmer und Franz Steinfeld. Seine künstlerische Entwicklung wurde stark von den Werken von Claude Lorrain und Jacob van Ruisdael geprägt. Ender widmete sich fast ausschließlich der Landschaftsmalerei und entwickelte einen neuen, realistischen Stil, der die ideale Naturdarstellung der älteren Generation mit einer unmittelbaren, detaillierten Naturschilderung verband.
Ab 1824 war er Mitglied der Wiener Akademie, 1836 wurde er zum „Corrector“ der Landschaftsklasse berufen und 1837 zum Leiter der neu gegründeten Klasse für Landschaftsmalerei ernannt. Als Kammermaler von Erzherzog Johann unternahm er zahlreiche Reisen, u. a. nach Salzburg, Tirol, Südrussland, in die Türkei und nach Griechenland, und schuf dabei eine Fülle von Landschaften, die die österreichische Malerei des 19. Jahrhunderts maßgeblich prägten. Seine Werke hatten großen Einfluss auf die Literatur, insbesondere auf Adalbert Stifter. Ender trat 1852 in den Ruhestand, malte aber weiterhin und starb 1875 in Wien ¹
¹ „Ender, Thomas“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_E/Ender_Thomas_1793_1875.xml; „Thomas Ender – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 19. September 2024, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Thomas_Ender; „Gedächtnis des Landes: Personen – Thomas Ender“, https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/person/ender; „Ender, Thomas | Biographien im Austria-Forum“, Austria-Forum, 24. Oktober 2009, https://austria-forum.org/af/Biographien/Ender,_Thomas; „Thomas Ender – Biography“, Giese & Schweiger Kunsthandel, https://www.gieseundschweiger.at/artists/143-thomas-ender/biography/.


Franz Alt
- Kaiserin Carolinenplatz
- 26 x 38 cm
- Inv.-Nr. A 006


Franz Alt (1821–1914) war ein österreichischer Landschafts- und Vedutenmaler, der gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf von Alt (1812–1905) zu den bedeutendsten Vertretern dieser Gattung im 19. Jahrhundert zählte. Als Sohn des Malers Jakob Alt (1789–1872) erhielt er seine erste Ausbildung in dessen Werkstatt und studierte später an der Wiener Akademie bei Leopold Kupelwieser und Josef Danhauser. Alt widmete sich zunächst Porträtstudien, spezialisierte sich aber bald auf Architektur- und Landschaftsmalerei, insbesondere auf Aquarelle.
Seine Werke zeichnen sich durch atmosphärische Leichtigkeit und eine präzise, miniaturhafte Ausführung aus. Alt bereiste ganz Europa – darunter Moskau, St. Petersburg, Rom, Paris und London – und schuf dabei zahlreiche Ansichten, die von adeligen Gönnern erworben wurden. Er genoss in aristokratischen Kreisen hohes Ansehen, begleitete seine Auftraggeber auf Reisen, malte deren Landgüter und erteilte Malunterricht, u. a. an Marie von Ebner-Eschenbach. Sein Gesamtœuvre umfasst über 2.700 registrierte Werke, darunter Aquarelle wie „Die k. k. Hofburg zu Wien“ oder „Der Kohlmarkt in Wien“ (1861). Alt starb 1914 in Wien¹
¹„Franz Alt – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 19. September 2024, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Franz_Alt; „Franz Alt (1821–1914) – Karins Blog“, Karins Blog über den Zentralfriedhof, 18. Dezember 2021, https://www.karinkiradi.at/2021/12/19/franz-alt-1821-1914/; „Alle Werke vom Künstler Franz Alt (1821–1914) – DomQuartier“, DomQuartier, https://www.domquartier.at/residenzgalerie-sammlung-online/kuenstler/franz-alt/; „ALT, Franz Seraph“, Wiener Weltausstellung, http://www.wiener-weltausstellung.at/biografien.html?author=ALT,+Franz+Seraph&id=6; „Franz Alt | Kovacek & Zetter“, Kovacek & Zetter, https://www.kovacek-zetter.at/kuenstler/13343-franz-alt.
Martin von Molitor (1759–1812) war ein österreichischer Landschafts- und Tiermaler sowie Radierer, der in Wien geboren wurde und dort auch starb. Er erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Akademie bei Johann Christian Brand und wurde 1784 Mitglied der Akademie, wobei er das Angebot einer Professur 1795 ablehnte. Molitor übte großen Einfluss auf die jüngere Malergeneration aus, u. a. auf Jakob Gauermann, den er 1802 als Zeichengehilfe auf einer Tirolreise begleitete, um Landschaftsveduten anzufertigen.
Seine Werke sind durch große Naturtreue, eine geistreiche Komposition und eine harmonische Farbgebung geprägt, wobei seine Ölgemälde manchmal einen dunklen Ton aufweisen. Molitor schuf zahlreiche Landschaften, Tierdarstellungen (z. B. Kühe, Kälber, Schafe) und Radierungen, die oft gestochen wurden. Die größte Sammlung seiner Aquarelle befindet sich in der Albertina in Wien, gefördert durch Erzherzog Karl von Österreich-Teschen. Molitor war auch als Custos der Hofbibliothek tätig und starb 1812 in Wien ¹
¹ „Martin von Molitor – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 14. Oktober 2009, https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Molitor; „Martin von Molitor – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 19. September 2024, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Martin_von_Molitor; „ADB:Molitor, Martin von“, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 22 (Leipzig: Duncker & Humblot, 1885), S. 110, Wikisource, 10. Dezember 2015, https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Molitor,_Martin_von; „BLKÖ:Molitor, Martin von“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 28. Dezember 2025, https://de.wikisource.org/wiki/BLKÖ:Molitor,_Martin_von; „Martin von Molitor – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/1460/martin-von-molitor.

Ferdinand Mühlbacher
- Bischofsmütze vom Rossbrandt (= beim Gosausee)
- 23 x 29 cm
- Inv.-Nr. A 008
Ferdinand Mühlbacher (1844–1921) war ein österreichischer Landschafts- und Vedutenmaler, der in Ebensee geboren wurde und in Wien wirkte. Seine Werke umfassen vor allem alpine Landschaften und Ansichten aus Österreich, darunter Motive wie „Bärenschütz bei Mixnitz“ (1885). Mühlbachers Gemälde werden regelmäßig auf Auktionen gehandelt, etwa beim Dorotheum. ¹ ²
¹ „FERDINAND MÜHLBACHER (1844–1921) BÄRENSCHÜTZ BEI MIXNITZ #1 – GRAZ 1885 WIEN“, eBay, https://www.ebay.de/i/163094036776; „Ferdinand Mühlbacher (1844–1921) – Gemälde & Auktionsdaten“, MAGEDA, https://mageda.de/datenbank/kuenstlerdetails/24502/muehlbacher-ferdinand; „F. Mühlbacher – Dorotheum“, Dorotheum, https://www.dorotheum.com/de/k/f-muehlbacher/.
²„Ich bin Le Chat, ein AI-Assistent von Mistral AI.“

Ernst Welker
- 24,5 x 31,5 cm
- Inv.-Nr. A 010
Ernst Welker (1784 oder 1788–1857) war ein österreichischer Landschafts- und Architekturmaler sowie Kupferstecher, der in Gotha geboren wurde und in Wien starb. Er war der Sohn des Geheimen Archivars Philipp Friedrich Welker und erhielt seine erste künstlerische Ausbildung am Weimarischen Freien Zeicheninstitut bei Johann Christian Ernst Müller. Ab 1805 studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste und war als Lützower Jäger an den Befreiungskriegen (1813–1815) beteiligt, wobei er Augenzeuge des Todes von Theodor Körner war.
Welker unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. durch Deutschland, Österreich und Italien, oft in Begleitung von Künstlern wie Johann Christoph Erhard, Johann Adam Klein und den Brüdern Friedrich Philipp und Heinrich Reinhold. 1818 bereiste er das Salzkammergut, 1821 ging er nach Rom, wo er bis 1828 blieb. Seine Werke umfassen Landschaften und Architekturansichten aus Wien, Salzburg, der Steiermark, Kärnten, der Schweiz und Italien, die oft in Aquarelltechnik ausgeführt sind. Besonders bekannt sind seine Porträts der Salongäste der Herzogin von Kurland in Löbichau, die er als Fabelwesen darstellte. Welker war Mitglied der Unsinnsgesellschaft in Wien und des Vereins zur Beförderung der bildenden Künste. Bis zu seinem Tod 1857 lebte er als gefragter Maler in Wien und stellte regelmäßig in der Wiener Akademie ¹ ²
¹ „Ernst Welker – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 22. Juli 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Welker; „Forschung: Der Maler Ernst Welker“, Museum Burg Posterstein, 28. Juni 2023, https://www.burg-posterstein.de/startseite-museum/forschung/europaeische-salongeschichte/forschung-der-maler-ernst-welker/; „Ernst Welker – Dorotheum“, Dorotheum, https://www.dorotheum.com/de/k/ernst-welker/; „Ernst Welker – Verkaufen & Kaufen Werke, Preise, Biografie“, Lempertz, 20. Dezember 2019, https://www.lempertz.com/de/kataloge/kuenstlerverzeichnis/detail/welker-ernst.html; „Ernst Welker, Maler und Reisender“, Europeana, 4. November 2022, https://www.europeana.eu/de/stories/ernst-welker-painter-and-traveller.
²„Ich bin Le Chat, ein AI-Assistent von Mistral AI.“
Carl Ritter (Maler, 19. Jahrhundert) war ein zeitgenössischer Maler, der in den 1830er- und 1840er-Jahren in Wien tätig war. Über seine Lebensumstände ist jedoch nichts Näheres bekannt. Seine Werke wurden in den Jahresausstellungen der k. k. Akademie der bildenden Künste zu St. Anna in Wien gezeigt ¹
¹ „BLKÖ:Ritter, Karl (Maler)“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 20. September 2013, https://de.wikisource.org/wiki/BLKÖ:Ritter,Karl(Maler).

Carl Ritter
- Unterer Stadtgraben
- 20 x 30,5 cm
- Inv.-Nr. A 012
Maximilian Freiherr von Fichard (auch Maximilian Baur von Eysseneck, 1836–1922) war ein k.u.k. Offizier und ein bekannter Landschaftsmaler und Radierer. Er schuf Werke wie „Blick auf die Isola Bella im Lago Maggiore von Stresa aus gesehen“ (1901) oder „In the Park“ (1895) und signierte seine Arbeiten oft mit „M. v. Fichard“. Seine Werke umfassen Landschaften, Parkansichten und Waldmotive, die in Öl, Aquarell oder als Radierungen ausgeführt sind. Fichard war ein Vertreter der spätromantischen Landschaftsmalerei und seine Werke werden bis heute auf Auktionen gehandelt ¹ ²
¹ „Johann Karl von Fichard – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 30. Dezember 2005, https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Karl_von_Fichard; „Maximilian von (Freiherr) Fichard“, Invaluable, https://www.invaluable.com/artist/fichard-maximilian-von-freiherr-6az9jct5yu/; „Maximilian von (Freiherr) Fichard Paintings & Artwork for Sale“, Invaluable, https://www.invaluable.com/artist/fichard-maximilian-von-freiherr-6az9jct5yu/sold-at-auction-prices/.
²„Ich bin Le Chat, ein AI-Assistent von Mistral AI.“
Jakob Alt (1789–1872) war ein österreichischer Landschaftsmaler, Aquarellist und Lithograf und gilt als einer der bedeutendsten Vedutenmaler Wiens. Er studierte an der Wiener Akademie und war bekannt für seine präzisen Stadtansichten und alpine Landschaften. Seine Werke wurden oft als Vorlagen für Stiche und Lithografien verwendet. Jakob Alt war der Vater von Rudolf von Alt und Franz Alt, die ebenfalls als Maler tätig waren. ¹ ²
¹ „Malerei des 19. Jahrhunderts“, ARKAZIA Kunst & Auktionen, https://www.arkazia.de/aktueller-katalog/malerei-des-19-jahrhunderts/.
² „Ich bin Le Chat, ein AI-Assistent von Mistral AI.“
Josef Höger (1801–1877) war ein österreichischer Landschaftsmaler, Aquarellist, Radierer und Lithograf, der in Wien geboren wurde und dort starb. Er war bekannt als der „Maler der Bäume“ oder scherzhaft als „Bäume-Raffael“ und spezialisierte sich auf stimmungsvolle Wald- und Gebirgslandschaften, Städtebilder (z. B. Ansichten von Salzburg, Linz oder dem Salzkammergut) sowie Baumstudien. Viele seiner Aquarelle wurden lithografiert oder gestochen, etwa von F. X. Sandmann oder E. Kaiser, und dienten als Vorlagen für Drucke.
Höger unternahm gemeinsam mit seinem Schwager Friedrich Gauermann Kunstwanderungen, u. a. 1838 nach Venedig und Oberitalien. 1843 wurde er Mitglied der Wiener Akademie, und von 1849 bis 1851 war er als Professor an der Elementarschule der Akademie tätig. Seine Werke, wie „Partie bei Berchtesgaden“ (1842, Kunsthistorisches Museum Wien), zeigen eine dramatische und detailgetreue Darstellung der Natur. 1878 fand im Wiener Künstlerhaus eine Nachlassausstellung seiner Werke statt ¹ ²
¹ „Höger, Joseph“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, Bd. 2 (Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1959), https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Hoeger_Joseph_1801_1877.xml; „Joseph Höger – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 28. Mai 2004, https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_H%C3%B6ger; „Joseph Martin Höger – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 11. August 2023, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Joseph_Martin_Höger; „Joseph Höger | im Kinsky Auktionshaus in Wien“, Kinsky Auktionshaus, https://imkinsky.com/kuenstler/108434; „Josef Höger | LIECHTENSTEIN. The Princely Collections“, Liechtenstein Collections, https://www.liechtensteincollections.at/kuenstler/josef-hoeger.
² „Ich bin Le Chat, ein AI-Assistent von Mistral AI.“
Fritz Lach war ein österreichischer Maler und Grafiker, der vor allem als einer der bedeutendsten Aquarellisten seiner Zeit galt. Geboren am 29. Mai 1868 in Linz, starb er am 9. Oktober 1933 in Wien. Er war der Neffe des Blumen- und Stillebenmalers Andreas Lach und der Großneffe von Ferdinand Georg Waldmüller, zwei prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Kunstgeschichte. Lach arbeitete zunächst als Beamter der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft (DDSG) in verschiedenen Donaustädten wie Orșova, Semlin (heute Belgrad) und Regensburg, bevor er sich ab 1900 ganz der Kunst widmete. Ab 1909 lebte er als freischaffender Künstler in Wien, wo er sich besonders durch seine Landschaftsaquarelle einen Namen machte. Er war Mitglied des Österreichischen Künstlerbundes und des Dürerbundes, dessen Obmann er ab 1916 war. Seine Werke werden bis heute als herausragende Beispiele der österreichischen Aquarellkunst geschätzt
Galerie Seidler, „Lach Fritz (1868–1933),“ https://www.galerieseidler.at/kuenstler/lach-fritz/
Die Recherche zu Fritz Lach wurde mit Le Chat (Mistral AI, Modell: Mistral, Wissensstand: 1. November 2024) unterstützt.
Carl Goebel (1824–1899) war ein österreichischer Maler, Aquarellist, Genre- und Porträtmaler sowie Lithograf. Geboren als Sohn des Historienmalers Carl Peter Goebel in Wien, erhielt er seine erste künstlerische Ausbildung bei seinem Großvater, dem Bildhauer Josef Klieber, und studierte später an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Ab den 1850er-Jahren unternahm er zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Kiew (1851), Venedig, Reggio, Piacenza (1855), Paris (1860/61), Ungarn, Belgrad, Spanien (1864) und Nordafrika, wo er Landschaften, Genreszenen und Porträts schuf. Ab 1855 arbeitete er auch als Porträtlithograf. Seine Werke umfassen Aquarelle, Ölgemälde und grafische Blätter, die heute in Sammlungen wie dem Wien Museum und dem Belvedere sowie auf internationalen Auktionen (z. B. Dorotheum, Invaluable) gehandelt werden
Wien Museum, „Karl (Carl) Goebel (1824–1899), Aquarellmaler“, https://sammlung.wienmuseum.at/en/object/19371-karl-carl-goebel-1824-1899-aquarellmaler/
Die Recherche wurde mit Unterstützung des KI-Assistenten Le Chat (Mistral AI, Modell: Mistral, Wissensstand: 1. November 2024) durchgeführt.

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- 21,5 x 28 cm
- Signiert
- Inv.-Nr. A 023
Anton Hansch (1813–1876) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der vor allem für seine romantischen Darstellungen der Alpenlandschaften bekannt war. Geboren am 24. März 1813 in Wien, studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Josef Mößmer und finanzierte sein Studium zunächst durch Kolorierarbeiten. Bereits 1834 unternahm er seine erste Studienreise ins Salzkammergut, wo er die Naturstudien begann, die sein späteres Werk prägten. Seine Bilder fanden auf Ausstellungen großen Anklang, und er wurde 1838 und 1839 mit Preisen ausgezeichnet. 1848 wurde er Mitglied der Wiener Akademie, 1871 des Künstlerhauses. Nach einem Vermögensverlust zog er sich 1875 nach Salzburg zurück, wo er am 8. Dezember 1876 starb.
Hansch gilt als einer der bedeutendsten Alpenmaler des 19. Jahrhunderts in Österreich. Seine Werke sind in renommierten Sammlungen vertreten, darunter das Kunsthistorische Museum Wien, das Museum der bildenden Künste Budapest, das Salzberg Museum, die Liechtensteinische Sammlung und das Wien Museum. Besonders bekannt sind seine heroisch-idylischen Hochgebirgsansichten, die von der romantischen Malerei und dem Einfluss des Schweizer Malers Alexandre Calame geprägt waren
Österreichisches Biographisches Lexikon, „Hansch, Anton (1813–1876)“, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Hansch_Anton_1813_1876.xml
Die Recherche wurde mit Unterstützung des KI-Assistenten Le Chat (Mistral AI, Modell: Mistral, Wissensstand: 1. November 2024) durchgeführt.




















