Gemälde

Kostbare Blickfänge: Österreichische Gemäldemeisterwerke des 19. Jahrhunderts.

Anton Hansch

  • Bad Ischl zum Höllengebirge
  • 42 x 52 cm
  • Inv.-Nr.: G 007

Anton Hansch, Landschaftsmaler. Geboren am 24. März 1813 in Wien, gestorben am 8. Dezember 1876 in Salzburg. Er begann als Schüler von Josef Mössmer seine Ausbildung an der Wiener Akademie und unternahm 1834 seine erste Studienfahrt in die Steiermark und ins Salzkammergut, der weitere Reisen durch die Alpen-länder, die Schweiz und Oberitalien folgten. 1848 wurde er Mitglied der Wiener Akademie. 1859 und 1860 erhielt er auf den großen Akademieausstellun-gen den Landschaftspreis. Im Jahre 1868 wurde er Mitglied des akademischen Rates. 1869 zeigte er im Künstlerhaus mit großem Erfolg nicht weniger als
181 Studien. Er übersiedelte 1875 nach Salzburg. H. L. Vöscher, Karl Schmid und Carl Haunold waren seine Schüler. ¹

¹ Fuchs, Heinrich. Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wien: Selbstverlag, 1973.

Friedrich Zahn

  • 1846
  • 26 x 33,5 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 001

Friedrich Zahn, manchmal auch Fritz Zahn (1826 in Frauenchimsee; † 27. September 1899 in München)

Friedrich Zahn war ein deutscher Landschaftsmaler, Kupfer- und Stahlstecher und zählt zu den Vertretern der Münchener Maler-Schule. Er wurde auf der Fraueninsel im Chiemsee geboren und war eng mit der dortigen Künstlerkolonie verbunden, die 1828 gegründet wurde. Zahns Werk ist geprägt von der malerischen Darstellung der bayerischen und alpinen Landschaft, wobei er sowohl in der Malerei als auch in der grafischen Technik (Kupfer- und Stahlstich) tätig war. Er gilt als einer der Chiemsee-Maler, die die Region um den Chiemsee und die Alpen künstlerisch erschlossen und populär machten

Seine Arbeiten sind typisch für die realistische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland und spiegeln den Einfluss der Münchener Schule wider, die sich durch präzise Naturbeobachtung und eine oft idyllische, manchmal auch dramatische Darstellung der Landschaft auszeichnet. Möchtest du mehr über seine Werke oder seinen künstlerischen Stil erfahren? ¹

¹ Friedrich Zahn, Landschaftsmaler, Kupfer- und Stahlstecher (1826–1899), Vertreter der Münchener Maler-Schule, siehe „Künstler Z: Zahn, Friedrich,“ Kunstfreund.eu

Unbekannte:r Künstler:in

  • Traunseepanorama
  • 43 x 97 cm
  • Inv.-Nr.: G 002

Ferdinand Lepié

  • Bad Ischl
  • 30 x 51,5 cm
  • Inv.-Nr.: G 003

Ferdinand Lepié (auch Lepgé, 1824–1883) war ein österreichischer Landschafts- und Historienmaler, der in Prag geboren wurde und in Wien starb. Er studierte von 1841 bis 1844 an der Prager Akademie der bildenden Künste und war in den 1850er-Jahren als Zeichenlehrer im Kloster Strahov in Prag tätig. Anfang der 1860er-Jahre übersiedelte er nach Wien, wo er am kaiserlichen Hof Zeichenunterricht erteilte. Lepié malte zahlreiche Ansichten der österreichischen und bayerischen Alpen, von Prag, Persenbeug, Melk, Klosterneuburg, Baden, Schottwien und anderen Orten in Niederösterreich. Seine Werke sind dem Realismus zuzuordnen und zeigen oft architektonische Motive wie den Altstädter Ring in Prag oder die Teynkirche. Lepié starb 1883 in Wien.

Seine Gemälde sind heute in Sammlungen wie dem Belvedere in Wien vertreten und werden regelmäßig auf Auktionen gehandelt, wo sie Preise bis zu mehreren tausend Euro erzielen ¹

¹ Ferdinand Lepié, in: Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Bd. 3 (Wien: Selbstverlag, 1973); „Ferdinand Lepié – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 18. Dezember 2007, https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Lepi%C3%A9; „Ferdinand Lepié (Lepgé)“, Gedächtnis des Landes: Personen, https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/action/show/controller/Person/person/lepie-lepge.html; „Werke – Ferdinand Lepié“, Sammlung Online, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/9081/ferdinand-lepie/objects.

Ferdinand Lepié

  • Hallstatt
  • 31 x 52 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 004

Anton Schiffer

  • Lauffen
  • 21,5 x 27 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 005

Anton Schiffer (1811–1876) war ein bedeutender österreichischer Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Geboren in Graz, stammte er aus einer Malerfamilie: Sein Vater war der Theatermaler Franz Josef Schiffer, sein Großvater der steirische Barockmaler Matthias Schiffer. Schiffer studierte von 1833 bis 1835 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Leopold Kupelwieser und nahm anschließend regelmäßig an Akademieausstellungen teil.

Seine Werke sind vor allem durch Motive aus den österreichischen und Schweizer Alpen, dem Salzkammergut, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark geprägt. Schiffer unternahm auch Studienreisen an den Gardasee und in die Schweiz. Er gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler seiner Zeit in Österreich und war bekannt für seine realistische, oft idyllische Darstellung von Natur und Architektur. Seine Gemälde sind heute in Sammlungen wie dem Belvedere in Wien und dem DomQuartier Salzburg vertreten ¹

¹ „Schiffer, Anton“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Schiffer_Anton_1811_1876.xml; „Anton Schiffer – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 2. November 2011, https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Schiffer; „Gedächtnis des Landes: Personen – Anton Schiffer“, https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/action/show/controller/Person/person/schiffer.html; „Anton Schiffer – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/2001/anton-schiffer.

Anton Hansch

  • Traunsee von Ebensee
  • 36 x 52 cm
  • Inv.-Nr.: G 006
  • s.o.

Leopold Munsch

  • Langbathsee
  • 23,5 x 36,5 cm
  • Monogrammiert
  • Inv.-Nr.: G 008

Leopold Munsch (1826–1888) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der in Wien geboren wurde und in Pressburg (heute Bratislava) starb. Er entstammte einer Hoteliersfamilie und war zunächst als Beamter im Ministerium des Äußeren tätig, bevor er sich ganz der Malerei widmete. Munsch erhielt in den 1840er-Jahren privaten Zeichenunterricht bei L. Lonnstein und besuchte von 1863 bis 1865 Abendkurse bei Peter Johann Nepomuk Geiger, um seine Technik zu vervollkommnen. Seine künstlerischen Vorbilder waren Landschaftsmaler wie Anton Hansch, Joseph Holzer und Remigius Adrianus van Haanen.

Munsch malte vor allem Gebirgslandschaften aus Südtirol und dem Salzkammergut, später auch Motive aus dem Wienerwald und der Wachau. Er gehörte zu den ersten Künstlern, die Weißenkirchen am Wachau als malerisches „Paradies“ entdeckten. Seine Werke sind durch eine geschickte Komposition, fleißige Ausführung und einen scharfen Blick für die Schönheiten der Natur gekennzeichnet. Munschs Gemälde wurden regelmäßig auf Kunstausstellungen gezeigt und sind heute in Sammlungen wie den Liechtenstein Collections vertreten. Seine Tochter Hermine Munsch war ebenfalls als Malerin tätig ¹

¹ „Leopold Munsch – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 28. November 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Munsch; „Leopold Munsch – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 30. Januar 2024, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Leopold_Munsch; „Gedächtnis des Landes: Personen – Leopold Munsch“, https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/person/munsch; „BLKÖ:Munsch, Joseph und Leopold“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 13. Mai 2012, https://de.wikisource.org/wiki/BLK%C3%96:Munsch,_Joseph_und_Leopold.

Unbekannte:r Künstler:in

  • Trenkelbachmühle
  • (Schmalnauerhaus)
  • zwischen Bad Ischl und Strobl
  • 24 x 32 cm
  • Inv.-Nr.: G 009

Carl Hasch

  • Gosausee
  • 19,5 x 25,5 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 010

Carl Hasch (auch Karl Hasch, 1834 oder 1836–1897) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der in Wien geboren wurde und dort auch starb. Er studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste und unternahm zahlreiche Studienreisen in die österreichischen Alpenländer, nach Oberitalien, in die Schweiz, nach Belgien und an die Riviera. Hasch wird der Biedermeier-Malerei zugerechnet und knüpfte an die Tradition von Franz Steinfeld an. Seine Werke zeigen vor allem alpine Landschaften und wurden unter anderem auf der Wiener Weltausstellung 1873 präsentiert. Er war Mitglied des Wiener Künstlerhauses ab 1872. Seine Gemälde sind heute in Sammlungen wie dem Belvedere in Wien vertreten und werden regelmäßig auf Auktionen gehandelt ¹

¹ „Hasch, Karl“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Hasch_Karl_1834_1897.xml; „Carl Hasch – Wikipedia“, Wikipedia, zuletzt geändert am 16. Dezember 2020, https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hasch; „Karl Hasch – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 19. September 2024, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Karl_Hasch; „Carl Hasch – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/742/carl-hasch.

Gustav Barberini

  • Traunkirchen
  • 54 x 67,5 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 011

Gustav Barbarini (1840–1909) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der in Wien geboren wurde und in Hinterbrühl bei Mödling starb. Er entstammte einer Künstlerfamilie: Sein Vater Franz Barbarini war ebenfalls Landschaftsmaler und Kupferstecher, sein Bruder Emil Barbarini war Maler. Gustav Barbarini war vor allem für seine Gebirgslandschaften und ländlichen Motive bekannt, darunter Ansichten aus dem Salzkammergut, Tirol und der Wachau. Seine Werke wurden regelmäßig auf Auktionen gehandelt und sind heute in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten ¹

¹ „Gustav Barbarini – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, 25. November 2022, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Gustav_Barbarini; „Gustav Barbarini – ÖsterreichWiki“, ÖsterreichWiki, https://oesterreichwiki.org/wiki/Gustav_Barbarini; „Gustav Barbarini – Regiowiki“, Regiowiki, 14. Mai 2022, https://regiowiki.at/w/index.php?title=Gustav_Barbarini; „Gustav Barbarini – EnnstalWiki“, EnnstalWiki, 11. Juli 2024, https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Gustav_Barbarini; „Gustav Barbarini | im Kinsky Auktionshaus in Wien“, Kinsky Auktionshaus, https://imkinsky.com/kuenstler/84327.

Josef Mössmer

  • Lauffen
  • 14 x 22 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 012

Josef Mössmer (1780–1845) war ein österreichischer Landschaftsmaler, Zeichner und Radierer, der in Wien geboren wurde und dort starb. Er war der Sohn des Kupferstechers Johann Mössmer und studierte zunächst bei seinem Vater, dann an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Friedrich August Brand und Molitor. Ab 1808 war er Hilfslehrer an der Akademie, 1815 wurde er Professor für Landschaftsmalerei und 1818 akademischer Rat. Mössmer prägte eine ganze Generation von Landschaftsmalern, darunter seine Söhne Raimund und Eduard Mössmer. Seine Werke markieren den Übergang von der barocken Tradition zum Realismus des 19. Jahrhunderts und umfassen Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen, oft mit Motiven aus dem Salzkammergut, der Steiermark und anderen österreichischen Regionen ¹

¹ „Mössmer, Josef“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_M/Moessmer_Josef_1780_1845.xml; „Josef Mössmer – Wien Geschichte Wiki“, Geschichte Wiki Wien, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Josef_M%C3%B6ssmer; „BLKÖ:Mößmer, Joseph“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 3. Juni 2025, https://de.wikisource.org/wiki/BLK%C3%96:M%C3%B6%C3%9Fmer,_Joseph; „Joseph Mössmer – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/1481/joseph-mossmer.

C. Weihs

  • Traunstein
  • 33,5 x 39,5 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 013

Carl Weihs (1860–1931) war ein österreichischer Maler, der vor allem durch seine Aquarelle und Stadtansichten von Wien bekannt wurde. Seine Werke zeigen oft architektonische Motive der Wiener Ringstraße und anderer historischer Gebäude, wie etwa das Parlament oder das Rathaus. Weihs’ Arbeiten sind durch eine präzise, realistische Darstellung geprägt und wurden regelmäßig auf Auktionen gehandelt, unter anderem beim Dorotheum in Wien¹

¹ „Carl Weihs – Dorotheum“, Dorotheum, https://www.dorotheum.com/de/k/carl-weihs/; „Carl Weihs, Blick aufs Parlament von der Babenbergerstraße aus“, Dorotheum, Auktion 02.04.2015, https://www.dorotheum.com/de/l/2927570/.

Wilhelm Steinfeld

  • Rettenbachwildnis
  • 49 x 61 cm
  • Inv.-Nr.: G 014

Wilhelm Steinfeld (1816–1854) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der in Wien geboren wurde und in Bad Ischl starb. Als einziger Sohn des berühmten Landschaftsmalers Franz Steinfeld d. J. erhielt er seinen ersten Unterricht bei seinem Vater und studierte von 1829 bis 1834 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Stilistisch folgte er dem Vorbild seines Vaters und schuf vor allem Gebirgslandschaften, Seenmotive und Ansichten aus dem Salzkammergut, wie etwa den „Gebirgssee bei nahendem Gewitter“ (Belvedere, Wien). Seine Werke sind durch eine realistische, oft dramatische Darstellung der Natur geprägt. Steinfeld starb bereits mit 38 Jahren und gilt als einer der talentiertesten Landschaftsmaler seiner Generation, dessen Werk den Übergang vom Biedermeier zum Realismus markiert ¹

¹ „Steinfeld, Wilhelm“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Steinfeld_Wilhelm_1816_1854.xml; „BLKÖ:Steinfeld, Wilhelm“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 5. August 2013, https://de.wikisource.org/wiki/BLKÖ:Steinfeld,_Wilhelm; „Werke – Wilhelm Steinfeld – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/2207/wilhelm-steinfeld/objects; „Steinfeld, Franz d. J. (1787–1868), Maler“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Steinfeld_Franz_1787_1868.xml.

Ferdinand Mühlbacher

  • Traunstein
  • 33,5 x 39,5 cm
  • Signiert
  • Inv.-Nr.: G 013

Ferdinand Mühlbacher (1844–1921), österreichischer Landschafts- und Vedutenmaler. Seine Werke umfassen vor allem Ansichten aus Österreich, darunter alpine Landschaften und Stadtveduten. Mühlbachers Gemälde werden regelmäßig auf Auktionen gehandelt, etwa beim Dorotheum in Wien. ¹

¹ „Ferdinand Mühlbacher (1844-1921) – Gemälde & Auktionsdaten“, MAGEDA, https://mageda.de/datenbank/kuenstlerdetails/24502/muehlbacher-ferdinand; „F. Mühlbacher – Dorotheum“, Dorotheum, https://www.dorotheum.com/de/k/f-muehlbacher/.

Carl Hasch

  • ohne Titel
  • 44,5 x 36 cm
  • Inv.-Nr.: G 017

Wilhelm Steinfeld (1816–1854) war ein österreichischer Landschaftsmaler, der in Wien geboren wurde und in Bad Ischl starb. Als einziger Sohn des berühmten Landschaftsmalers Franz Steinfeld d. J. erhielt er seinen ersten Unterricht bei seinem Vater und studierte von 1829 bis 1834 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Stilistisch folgte er dem Vorbild seines Vaters und schuf vor allem Gebirgslandschaften, Seenmotive und Ansichten aus dem Salzkammergut, wie etwa den „Gebirgssee bei nahendem Gewitter“ (Belvedere, Wien). Seine Werke sind durch eine realistische, oft dramatische Darstellung der Natur geprägt. Steinfeld starb bereits mit 38 Jahren und gilt als einer der talentiertesten Landschaftsmaler seiner Generation, dessen Werk den Übergang vom Biedermeier zum Realismus markiert ¹

¹ „Steinfeld, Wilhelm“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Steinfeld_Wilhelm_1816_1854.xml; „BLKÖ:Steinfeld, Wilhelm“, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Wikisource, 5. August 2013, https://de.wikisource.org/wiki/BLKÖ:Steinfeld,_Wilhelm; „Werke – Wilhelm Steinfeld – Künstlerinnen – Sammlung Online“*, Belvedere, https://sammlung.belvedere.at/people/2207/wilhelm-steinfeld/objects; „Steinfeld, Franz d. J. (1787–1868), Maler“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_S/Steinfeld_Franz_1787_1868.xml.

Hans Frank d. J.

  • Mondsee
  • 41 x 54 cm
  • Inv.-Nr.: G 018

Hans Frank d. J. (1925–2018) war ein österreichischer Maler, der in Wien geboren wurde und in Tiefgraben (Oberösterreich) starb. Er entstammte der bekannten Künstlerfamilie Frank – sein Vater war Leo Frank, der Zwillingsbruder von Hans Frank d. Ä. (1884–1948). Hans Frank d. J. war vor allem für seine Landschaftsmalereien bekannt und schuf ein umfangreiches Werk, das auch Bilder seiner Vorfahren (Hans Frank d. Ä. und Leo Frank) umfasste. 2014 vermachte er seine gesamte Werksammlung per Schenkungsvertrag der Pfarre Mondsee. Er starb im Februar 2018 in seinem Haus in Tiefgraben und wurde in Zell am Moos beerdigt ¹

¹ „Hans Frank d. J. | im Kinsky Auktionshaus in Wien“, Kinsky Auktionshaus, https://imkinsky.com/kuenstler/89797; „Ungewiss, was mit dem Nachlass des Künstlers Hans Frank wirklich passiert“, Nachrichten.at, 7. Mai 2018, https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ungewiss-was-mit-dem-Nachlass-des-Kuenstlers-Hans-Frank-wirklich-passiert;art71,2882864; „13.09. – 13.10.2001 – Hans Frank d. J. – Landschaften“, Museum Volkskundehaus Ried im Innkreis, 13. Oktober 2001, https://www.ried.at/13_09_-13_10_2001Hans_Frank_d_J-_Landschaften.